Vor allem seit Oktober kommen sie teilweise im Wochenrhythmus: Rechnungen im hohen 5-stelligen Bereich - die Kehrseite des echt beeindruckenden Baufortschritts. Noch war die Liquidität der Genossenschaft gut - weil so viele engagierte Bürger solidarisches Geld gegeben haben: freiwillige Anteile sowie Bürgerdarlehen.
Seit dem Herbst aber war uns klar: Gegen Jahresende wird es bei diesem Tempo knapp, dann brauchen wir den Bankkredit der Kreissparkasse. Die KSK aber hatte bei uns als junger Genossenschaft aber drei hohe Hürden eingebaut: Es wird kein einziger Baukredit-Euro ausgezahlt, wenn nicht
- die Hälfte der 18 Wohnungen per verbindlichem Reservierungsvertrag vergeben sind,
- ein hoher Eigenkapitalbeitrag eingesammelt ist
- und die landeseigene L-Bank eine verbindliche Förderzusage gegeben hat, dass die Sozialwohnungen wirklich vom Land gefördert werden - mit immerhin rund einer Million €.
Warum die beiden Banken so wichtig sind, zeigt der Blick auf unsere Gesamtfinanzierung: 
- die gelb beschrifteten Kuchenstücke - das ist das solidarische Geld. Bei dem wir so riesig dankbar sind, wie viel wir davon schon bisher anvertraut bekommen haben (und bei dem wir weiter sehr herzlich einladen, weitere Beträge zu zeichnen...). Dieses runde Viertel des Gesamtkuchens hängt an uns. Zwar eine mächtige Herausforderung, aber immerhin selbst beeinflussbar. Und in punkto KSK-Bedingung: seit mehreren Monaten erfüllt.
- das hellblaue Kuchenstück- rund 1 Mio. € - macht uns keine Sorgen: die Hälfte der Wohnungen sind ja schon vergeben, das Interesse an den weiteren ist groß. In punkto KSK-Bedingung
- und die grüne Million ist auch schon gesichert - und zwar in Gänze. Das sind die zwei Förderzusagen der Bundes- und Landesministerien und die weiteren zwei des Denkmalschutzes.
Bleiben also noch lila und dunkelblau - Bank-Millionen zweier zwar unterschiedlicher Banken, aber schicksalhaft miteinander verknüpft:
- Fangen wir mit den dunkelblauen bis zu 4.1 Mio € an: das ist der Baukredit der KSK. Wie beschrieben: seine Auszahlung hängt an den obigen zwei erfüllten Bedingungen - und der dritten, auf die wir seit Monaten hinfiebern:
- Da geht es um die lila Million: Ohne eine Förderbewilligung der L-Bank zu unserem im Spätsommer gestellten Antrag leiht uns die KSK keinen einzigen Euro.
Und jetzt, am 23.12.(!) um 14:33... soo krass, und soo toll: da kam sie - immerhin schon mal die "Bestätigung auf Bewilligungsreife"...
Eine wunderbare vorweihnachtliche Gabe! Und in vorweihnachtlich-friedvoller Milde blenden wir einfach einmal die unsäglichen bürokratischen Etappen aus, über die wir eine Art veritablen Krimi berichten könnten...